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Die Komparatistik (Vergleichende Literaturwissenschaft / Comparative Literature) ist eine Philologie, die literarische Texte und andere Artefakte unterschiedlicher Sprach- und Kulturräume untersucht. Seit den akademischen Anfängen des Fachs um 1800 steht die wissenschaftliche Beschäftigung mit Sprachen und der Entwurf einer Literaturgeschichte jenseits politischer und geographischer Grenzen im Vordergrund. Dabei erweitert die Komparatistik ihre Analyse von Texten und Graphemen seit jeher auf den Vergleich zwischen Künsten und Medien, beispielsweise mit einem Konzept der ‚Weltliteratur‘, das Formen der Kommunikation, des Austauschs, der Aneignung und der Überbietung umfasst. Entsprechend ist das Fach offen für Theorien und Konzepte aus anderen Disziplinen und trägt selbst zur Theoriebildung in den Literatur- und Kulturwissenschaften bei.

Die Erlanger Komparatistik setzt in Forschung und Lehre Schwerpunkte in den westeuropäischen, osteuropäischen und nordeuropäischen Literaturen, die im Kontext je spezifischer Sprach- und Kulturräume mit Blick auf verschiedene Formen und Phasen der Globalisierung betrachtet werden. Die historische Breite der Projekte und Veranstaltungen reicht dabei von der frühen Moderne bis zur Gegenwart.

Das Fach kann derzeit im Rahmen verschiedener Bachelor- und Master-Studiengänge als Teil- und Kernfach studiert werden; ein eigener Bachelor-Studiengang Komparatistik / Comparative Literature ist in Vorbereitung. Der Masterstudiengang Literaturstudien interkulturell und intermedial verbindet komparatistische Inhalte und Methoden mit Elementen aus anderen Literatur- und Medienwissenschaften und ermöglicht so die Wahl und Bildung eigener Schwerpunkte. Eine Zulassung zur Promotion im Fach Komparatistik ist im Rahmen eines Betreuungsverhältnisses oder der Aufnahme in ein Graduiertenkolleg möglich, wenn ein entsprechender Masterabschluss oder ein vergleichbarer Studienabschluss vorliegt.

Mit diesem Zitat Tanja Blixen wirbt das Literaturhaus München für die Bayerische Akademie des Schreibens, an der auch die FAU beteiligt ist. Für Studierende aller Fachrichtungen, die schon länger schreiben und ihr Handwerkszeug erweitern möchten und für die, die sich überhaupt mehr mit Literatur bes...

Datum: 29.06.- 08.07.2017 Im Kino E-Werk, Erlangen Schwedischer Film auf neuen Wegen? Dass schwedischer Film sich in neue Genres vorwagt und sich thematisch breiter ausrichtet, ist wohl das markanteste Merkmal des zeitgenössischen schwedischen Films. Assoziierte das internationale Publikum Filme aus...

Obwohl in Schweden nicht besonders viele Morde verübt werden, hat sich der schwedische Kriminalroman in kurzer Zeit zu einer literarischen Spezialität von Weltruf entwickelt. Von Gotland im Osten bis Fjällbacka im Westen, von Ystad im Süden bis Kiruna im Norden kann man das Land auf eine ganz andere...