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Die Komparatistik (Vergleichende Literaturwissenschaft / Comparative Literature) ist eine Philologie, die literarische Texte und andere Artefakte unterschiedlicher Sprach- und Kulturräume untersucht. Seit den akademischen Anfängen des Fachs um 1800 steht die wissenschaftliche Beschäftigung mit Sprachen und der Entwurf einer Literaturgeschichte jenseits politischer und geographischer Grenzen im Vordergrund. Dabei erweitert die Komparatistik ihre Analyse von Texten und Graphemen seit jeher auf den Vergleich zwischen Künsten und Medien, beispielsweise mit einem Konzept der ‚Weltliteratur‘, das Formen der Kommunikation, des Austauschs, der Aneignung und der Überbietung umfasst. Entsprechend ist das Fach offen für Theorien und Konzepte aus anderen Disziplinen und trägt selbst zur Theoriebildung in den Literatur- und Kulturwissenschaften bei.

Die Erlanger Komparatistik setzt in Forschung und Lehre Schwerpunkte in den westeuropäischen, osteuropäischen und nordeuropäischen Literaturen, die im Kontext je spezifischer Sprach- und Kulturräume mit Blick auf verschiedene Formen und Phasen der Globalisierung betrachtet werden. Die historische Breite der Projekte und Veranstaltungen reicht dabei von der frühen Moderne bis zur Gegenwart.

Das Fach kann derzeit im Rahmen verschiedener Bachelor- und Master-Studiengänge als Teil- und Kernfach studiert werden; ein eigener Bachelor-Studiengang Komparatistik / Comparative Literature ist in Vorbereitung. Der Masterstudiengang Literaturstudien interkulturell und intermedial verbindet komparatistische Inhalte und Methoden mit Elementen aus anderen Literatur- und Medienwissenschaften und ermöglicht so die Wahl und Bildung eigener Schwerpunkte. Eine Zulassung zur Promotion im Fach Komparatistik ist im Rahmen eines Betreuungsverhältnisses oder der Aufnahme in ein Graduiertenkolleg möglich, wenn ein entsprechender Masterabschluss oder ein vergleichbarer Studienabschluss vorliegt.

Die Lesung des isländischen Autors Haukur Ingvarsson ist veranstaltet von der Professur für Komparatistik / Skandinavistik an der FAU Erlangen-Nürnberg. Hau­kur Ing­vars­son (geb. 1979) ist Lite­ra­tur­wis­sen­schaft­ler, Dich­ter und Mode­ra­tor einer Kul­tur­sen­dung im islän­di­schen Radio. ̶...

Im Rahmen des BMBF-Projektes „Die Sprache der Dinge: Parerga und Paratexte – Wie Dinge zur Sprache kommen“ und im Zusammenarbeit mit der Professur für Wissenschaftsforschung der Universität Luzern laden wir alle Interessierten herzlich zu der Tagung „Steine rahmen, Tiere taxieren, Dinge ...

Im Rahmen des Internationalen Schleiermacher-Kongresses „Reformation und Moderne. Pluralität – Subjektivität – Kritik“ hält Prof. Dr. Cornelia Ortlieb einen Vortrag mit dem Titel „Praktiken der Kritik bei Schleiermacher und Jacobi“. Die Tagung findet vom 5. bis 8....

Am 07.02. wird der Leibniz-Preisträger, Germanist und Skandinavist Prof. Dr. Dr. h.c. Heinrich Detering (Göttingen) im Hauptseminar Nordische Melancholie im europäischen Kontext zu Gast sein und das von ihm ins Deutsche übersetzte Bilderbuch ohne Bilder von Hans Christian Andersen diskutieren. Gäste...