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Vortrag in Berlin: Materialität von Schriftlichkeit

Die Vortragsreihe "Materialität von Schriftlichkeit" befindet sich in der zweiten Runde (Abbildung: Staatsbibliothek zu Berlin)

Am Dienstag, 5. Januar 2016, um 18.15 Uhr halten Cornelia Ortlieb und Tobias Fuchs in der Berliner Staatsbibliothek einen Vortrag in der Reihe Die Materialität von Schriftlichkeit – Bibliothek und Forschung im Dialog.

Der Vortrag Manuskript, Buch, Makulatur stellt verschiedene Schreibformen von Kritik und Kommentar sowie die Nachahmung gedruckter Bücher am Beispiel der handschriftlich annotierten Bücher Friedrich Heinrich Jacobis und der frühen Exzerpthefte Jean Pauls vor – mit Blick auf die erhaltenen Bestände in der Staatsbibliothek zu Berlin. Besonders wird es dabei um die buchstäblich randständigen Praktiken des Anstreichens, Unterstreichens und Durchstreichens wie um das Abschreiben und Umschreiben gehen, somit um eben diejenigen Schreibakte, mit denen in der Moderne aus Büchern Bücher gemacht werden. Der Vortrag basiert auf Forschungsergebnissen des von der Fritz Thyssen Stiftung geförderten Projekts Manuskript, Buch, Makulatur – Zur Materialität des Schreibens und Publizierens um 1800.

Die Vortragsreihe Die Materialität von Schriftlichkeit – Bibliothek und Forschung im Dialog ist eine Veranstaltung des Arbeitskreises Materialität der Literatur, an dem neben der Staatsbibliothek zu Berlin auch die Humboldt-Universität zu Berlin, die FU Berlin sowie die Universität Potsdam beteiligt sind.

Der Vortrag findet im Haus Unter den Linden der Staatsbibliothek zu Berlin statt. Treffpunkt ist die Rotunde im Eingangsbereich des Hauses, Dorotheenstraße 27, Berlin-Mitte. Um eine Anmeldung zum Vortrag wird gebeten. Der Eintritt ist frei.