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Publikationen

Tobias Fuchs, „Buchstaben bilden. Zur Materialität des Schreibenlernens um 1800“, in: Sabine Reh, Denise Wilde (Hg.), Schreiben- und Lesenlernen in der Schule der Moderne: Praktiken – Medien – Materialitäten, Bad Heilbrunn 2016 [im Druck].

Tobias Fuchs, „Jean Paul’s Handwritten Books“, in: Helga Müllneritsch, Eve Rosenhaft (Hg.), Materiality of Writing, Liverpool 2016 [im Druck]

Der Aufsatz behandelt Manuskripte aus Jean Pauls umfangreichem Nachlass, die sich als handgeschriebene Bücher beschreiben lassen. Auch in Jean Pauls fiktionalen Texten finden sich solche Artefakte, die dazu geeignet sind, die kulturelle Bedeutung des gedruckten Buches im späten 18. Jahrhundert unter besonderer Berücksichtigung seiner Materialität und Medialität zu reflektieren.

Cornelia Ortlieb, „Diktierte Exzerpte. Schreibformen des philosophischen Gesprächs um 1800“, in: Natalie Binczek, Cornelia Epping-Jäger (Hg.), Diktieren. Phono-Graphie als poetisches Verfahren, München 2015 [im Druck].

Der Aufsatz entfaltet das Paradox diktierter Abschriften, das in Friedrich Heinrich Jacobis Romanen erzählerisch konstruiert und philosophisch reflektiert wird.

Cornelia Ortlieb, „Papierfunde, Handschriften, Randglossen. Schreibformen des Philosophierens um 1800“, in: Walter Erhart, Hans-Ulrich Treichel (Hg.), Schreiben in den Geisteswissenschaften [im Druck].

Der Aufsatz analysiert Schreibformen von Kritik und Kommentar um 1800 und ihre materialen Bedingungen und Bedingtheiten am Beispiel der Zusammenarbeit von Jean Paul und Friedrich Heinrich Jacobi.

Tobias Fuchs, „Schreiben wie gedruckt – Zur Materialität von Autorschaft in Jean Pauls ‚Leben Fibels‘“, in: Thomas Bremer, François Knopper (Hg.), Materialität von Aufklärung und Volkskultur: Bücher, Bilder, Praxen, Halle 2015 [im Druck].

Der Beitrag reflektiert die auf der Materialität gedruckter Bücher basierende Autorschaft der Romanfigur Gotthelf Fibel vor dem Hintergrund von Lesesozialisation und Gelehrtenkritik im ausgehenden 18. Jahrhundert.

Cornelia Ortlieb, „‚Papierne Geniste‘. Jean Pauls Materialien des Schreibens und Büchermachens“, in: Gunnar Och, Georg Seiderer (Hg.), Jean Paul, der Fremde. Kleine Vorschule zu Texten und Kontexten eines schwierigen Autors, Würzburg 2014, S. 27–49.

Die schriftliche Ausarbeitung einer Vorlesung zum Jean-Paul-Jubiläum 2013 bietet eine Überschau der Schreibmaterialien und -werkzeuge, die in Jean Pauls Texten und Schriften omnipräsent sind und analysiert deren poetologisches und ästhetisches Potenzial.

Cornelia Ortlieb, „Text und Stoff. Zur Materialität der west-östlichen Übertragung bei Johann Wolfgang von Goethe und Marianne von Willemer“, in: Kerstin Stakemeier, Susanne Witzgall (Hg.), Macht des Materials – Politik der Materialität, Berlin 2014, S. 52– 64.

Am Beispiel von Goethes und Willemers ‚orientalisierendem‘ Umgang mit ‚sprechenden‘ Dingen, deren Beschriftung und Beschreibung wird die Konstruktion von doppeldeutigen Rätseln und speziellen Formen sekundärer Materialität erläutert.

Cornelia Ortlieb, „Ochsenknochen, Scherben und Papier. Jean Pauls Schreibmaterialien“, in: Markus Bernauer, Angela Steinsiek, Jutta Weber (Hg.), Jean Paul. Dintenuniversum. Schreiben ist Wirklichkeit, Berlin 2013, S. 131–139.

Der Katalogbeitrag zur Berliner Jubiläumsausstellung analysiert Jean Pauls eigentümliches Verfahren, im handschriftlichen Exzerpieren und Notieren zugleich die Materialien solcher Aufzeichnung, ihre Widerständigkeit und ihre Unhintergehbarkeit im Schreibprozess zu reflektieren.

Tobias Fuchs u.a., Tagungsbericht: „Materialität von Aufklärung und Volkskultur: Bücher, Bilder, Praxen, 9.–12. Mai 2013, Wittenberg“, in: Les carnets de recherche du CIERA, http://ciera.hypotheses.org/719.

Der Tagungsbericht stellt in Einzelreferaten die Beiträge einer interdisziplinären Tagung zur Materialität von Wissenspraktiken im Zeitalter der europäischen Aufklärung vor.